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Persönliche Frauenberatung · online & ortsunabhängig
Wissen & Tipps · Tanja Menzel

Was brauche eigentlich ich? Drei Fragen für deinen Alltag

Eine kleine Einladung, eigene Wünsche neben Aufgaben und Erwartungen wieder mitzudenken – ohne daraus ein weiteres Pflichtprogramm zu machen.

Von Tanja Menzel · Frauenberaterin & Familien-Coach3 Minuten Lesezeit · Stand: 02.11.2026
Symbolbild: Hände mit einer Tasse neben einem Notizbuch
Symbolbild · Kelly Sikkema / Unsplash ↗

Wenn du viel für andere organisierst, ist die Frage nach deinen eigenen Wünschen vielleicht ungewohnt geworden. Du weißt, was noch erledigt werden muss. Was du selbst gerade möchtest, lässt sich schwerer in Worte fassen.

Du musst daraus keine neue Aufgabe machen, die du besonders gut erfüllen sollst. Die folgenden Fragen sind ein Angebot. Du kannst eine auswählen, später darauf zurückkommen oder feststellen, dass du im Moment lieber mit jemandem sprechen möchtest.

Was wünsche ich mir heute ein wenig anders?

Die Frage nach dem ganzen Leben kann groß sein. Für einen Anfang darf es kleiner werden: Möchtest du ein Gespräch ohne Unterbrechung, eine Aufgabe abgeben oder einen Termin nicht zusätzlich übernehmen?

Versuche, bei einer konkreten Alltagssituation zu bleiben. Nicht jeder Wunsch muss sofort umgesetzt werden können. Ihn zu benennen bedeutet zunächst, dass er neben den anderen Anforderungen ebenfalls vorkommen darf.

Welche Erwartung gehört wirklich zu mir?

Manchmal ist eine Erwartung gut erkennbar: Eine Person bittet dich um etwas. Manchmal wirkt sie eher wie eine innere Regel: „Ich muss immer zuverlässig sein“ oder „Ich sollte mich nicht anstellen.“

Du kannst dich fragen, wann dir diese Regel begegnet und ob du sie heute noch genauso übernehmen möchtest. Dabei geht es nicht darum, alle Verpflichtungen abzuwerfen. Du darfst nur genauer unterscheiden, was tatsächlich vereinbart ist und was du vielleicht zusätzlich von dir verlangst.

Welcher kleine Spielraum ist vorhanden?

  • Kann eine Aufgabe später stattfinden?
  • Kann jemand einen klar begrenzten Teil übernehmen?
  • Kannst du vor einer Zusage noch einmal nachdenken?
  • Gibt es eine Person, mit der du einen Wunsch aussprechen möchtest?

Wenn du keinen Spielraum siehst, ist das kein persönliches Versagen. Vielleicht braucht deine Situation mehr praktische Unterstützung, eine andere Aufgabenverteilung oder eine passende Anlaufstelle. Ein freundlicher Gedanke allein ersetzt keine äußeren Möglichkeiten.

Du brauchst keinen Vergleich, um ernst genommen zu werden

Andere Menschen haben andere Aufgaben, andere Möglichkeiten und andere Grenzen. Dass es jemandem aus deiner Sicht schwerer geht, nimmt deinem eigenen Anliegen nicht seine Berechtigung. Auch ein finanziell abgesichertes oder nach außen gut organisiertes Leben kann Fragen offenlassen, über die du sprechen möchtest.

Du musst deine Situation dafür weder kleinerreden noch dramatischer beschreiben, als sie für dich ist.

Wenn du das gemeinsam sortieren möchtest

Ich biete dir als Tanja einen persönlichen Gesprächsrahmen für Lebensfragen und alltagsbezogene Orientierung. Wir können auf Wünsche, Rollen und mögliche nächste Schritte schauen. Du musst nicht mit einer fertigen Erklärung kommen. Für die erste organisatorische Anfrage reicht der Wunsch nach einem Kennenlernen.

Wenn du das gemeinsam sortieren möchtest

Ein persönlicher Anfang
darf klein sein.

In 20 kostenfreien Minuten klären wir, ob mein Angebot passt. Vertrauliche Einzelheiten kannst du für dich behalten.

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